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Was ist rechtliche Betreuung?
Tom Arenski
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Kann eine volljährige Person krankheitsbedingt seine Angelegenheiten nicht mehr selbstständig besorgen, kann ihr von dem örtlich zuständigen Amtsgericht eine Betreuerin oder ein Betreuer bestellt werden. Diese erhalten vom Gericht einen Auftrag (sog. Aufgabenkreise - z. B. Vermögensverwaltung, Schuldenregulierung, Gesundheitssorge, Wohnungsangelegenheiten, Erbschaftsangelegenheiten), in dessen Rahmen sie gemeinsam mit den Betreuten nach passenden Lösungswegen suchen und diese ebenso gemeinsam gestalten.

Die erste Anlaufstelle ist in der Regel die Betreuungsbehörde (in Schwerin ist sie im Stadthaus, Am Packhof 2 - 6, 19053 Schwerin) angesiedelt. Dort wird sog. Sozialbericht erstellt, eine erste Anamnese der Problemlage. Häufig kann dort die erste Hilfestellung vermittelt werden, z. B. die Unterstützung durch den sozialpsychiatrischen Dienst.

Wenn Sie Fragen zum Ablauf des Verfahrens haben, scheuen Sie es nicht, den Kontakt aufzunehmen.

Wichtig zu wissen ist, dass jeder eine sog. Anregung rechtlicher Betreuung aussprechen kann. Alles Weitere übernimmt das zuständige Amtsgericht, da es sich um ein sog. Amtsverfahren handelt - das bedeutet, das Amtsgericht hat von Amts wegen weitere Ermittlungen anzustellen (die hilfebedürftige Person anzuhören, ein Gutachten zu beauftragen usw.)

Sehr viel Arbeit erleichtern Sie dem Amtsgericht, wenn Sie das folgende Formular verwenden:
http://www.justizportal.niedersachsen.de/download/69715/Formular_zur_Anregung_einer_Betreuung.pdf

Weitere Informationen können Sie der Broschüre des Ministeriums für Justiz und Verbraucherschutz entnehmen:
http://www.bmjv.de/SharedDocs/Publikationen/DE/Betreuungsrecht.pdf?__blob=publicationFile&v=24